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Checkliste Gruppenfotos Hochzeit

Gruppenfotos

Die Fotos, auf die eigentlich niemand so richtig Lust hat…

Jeder kennt es: man ist auf einer Hochzeit, hat gerade die Trauung hinter sich und hat sich gerade mit einem Sektchen und was zum Snacken eingedeckt, da heißt es: „Gruppenfotoooooos“. Auch für jemanden wie mich, der gerne natürliche Bilder macht und einfach das Geschehen festhält, sind Gruppenfotos wirklich nicht sehr abwechslungsreich.

Warum ihr trotzdem Gruppenbilder machen solltet

Der Hintergrund, warum ich trotzdem immer wieder versuche, meine Brautpaare zu Gruppenfotos zu überreden, ist leider sehr traurig. Trotzdem möchte ich euch von meiner Erfahrung berichten. Das Jahr, in dem ich meine Meinung gegenüber Gruppenbildern geändert habe, war das Jahr 2017. Ich hatte an diesem Samstag eine wunderschöne Hochzeit begleitet und bin am späten Abend dann sehr zufrieden nach Hause gefahren. Ich war echt happy, weil der ganze Tag perfekt war und die Bilder traumhaft schön geworden sind. Da ich, nachdem ich zu Hause angekommen war, noch bis nachts noch die Bilder gesichert hatte, war ich noch wach, als ich die schreckliche Nachricht bekam:

Wenn einem plötzlich bewusst wird, welchen Wert die eigene Arbeit haben kann…

Der Großvater des Bräutigams war noch auf der Hochzeit verstorben. Der Schock war groß und auch ich war natürlich sehr betroffen. Während ich anschließend die Bilder gesichtet und aussortiert habe, habe ich darauf geachtet, so viele Bilder wie möglich zu finden, auf denen der Großvater mit drauf war. Diese habe ich alle drin gelassen. Egal, ob sie vielleicht technisch vielleicht nicht zu hundert Prozent meinen Ansprüchen genügten und ich sie normalerweise aussortiert hätte. Auf einmal war mir bewusst: ich war diejenige, die die letzten glücklichen Momente im Leben eines Menschens festgehalten hatte. Leider waren es nicht sehr viele und ich war sehr froh, dass ich an diesem Tag darauf bestanden hatte, Gruppenbilder mit den engsten Familienangehörigen zu machen. Und ich glaube, dass jeder froh darüber war. Plötzlich hatten diese „langweiligen“ Gruppenbilder einen unheimlichen Wert bekommen und ich wette, dass diese Bilder heute unbezahlbar für das Brautpaar und die Familie sind.

Natürlich sind auch Bilder aus der Situation heraus toll – keine Frage. Aber ich würde immer auf Nummer Sicher gehen und die wichtigsten Personen im Rahmen von Gruppenbildern einmal ablichten. Auch für das Familienalbum sind diese Bilder immer toll. So oft kommt man ja nun auch nicht so schick hergerichtet zusammen. Und ein weiterer Vorteil ist, dass diese Bilder sich perfekt für die Dankeskarten oder gerahmt als kleines Geschenk eignen.

Mein Freebie für euch

Aus diesen Gründen rate ich meinen Brautpaaren immer dazu, sich eine Liste zu machen, auf der die wichtigsten Personenkonstellationen drauf sind, die auf jeden Fall festgehalten werden sollten. Diese Liste könnt ihr euch gerne unten downloaden. Damit auch gleichgeschlechtliche Brautpaare nicht benachteiligt werden, habe ich für euch drei Varianten erstellt.

Nun wünsche ich euch aber einen wunderschönen Hochzeitstag mit wundervollen und schönen Momenten.

 

GRATIS DOWNLOAD

Miriam Folak Fotografie Logos e1546016734268

Braut – Bräutigam

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Braut – Braut

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Bräutigam – Bräutigam

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Brautpaarshooting im Regen

Regen am Hochzeitstag – Was nun?

Was machen wir, wenn es an unserem Hochzeitstag regnen wird?

Kaum eine andere Frage wird uns Hochzeitsfotografen so oft gestellt, wie diese – mit Recht. Wie euer Tag trotzdem wunderschön wird und warum euer Fotoshooting nicht zwangsläufig ins Wasser fallen muss, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Brautpaarshooting im Regen?

Bald ist es soweit! Euer Hochzeitstag naht, die Aufregung steigt und die letzten Vorbereitungen werden abgeschlossen. Jetzt noch schnell einen Blick in den Wetterbericht und es folgt der Schock! Eine Wolke mit Regentropfen starrt euch vom Bildschirm aus an. Das gibt es doch nicht! Warum muss es ausgerechnet an UNSEREM GROßEN Tag regnen?!

In der heutigen Zeit können wir Vieles beeinflussen, das Wetter gehört leider (oder zum Glück) zu den Faktoren, die wir nicht beeinflussen können. Wir können es nur so nehmen, wie es kommt und dann versuchen, das Beste daraus zu machen.

Meine Regenstatistik

Ich habe bisher erst wenige Hochzeiten begleitet, an der es wirklich den ganzen Tag durchgeregnet hat und wir absolut keine Möglichkeit hatten, nach draußen zu gehen, ohne innerhalb weniger Minuten trotz Regenschirm klitschnass zu werden. Das ist schon eine bemerkenswerte Tatsache, da ich immerhin im Sauerland wohne und hier auch oft gebucht werde. Um genau zu sein, waren es genau zwei Hochzeiten, an denen es durchgeregnet hat – und eine davon war am Niederrhein im November. Die andere im Sauerland im Juni (also ein klassischer sauerländischer Sommer).

Sollten am Hochzeitstag also dunkle Wolken auftauchen, ist das -in Bezug auf das Fotoshooting- also erstmal kein Grund zum Panik kriegen. Zu 99% gibt es immer ein oder mehrere kleine Zeitfenster, die man für ein Brautpaarshooting nutzen kann. Bei Nieselregen reicht oftmals auch schon ein Baum, unter dem man etwas Schutz vor dem Regen finden kann. Im Folgenden habe ich euch mal einige Beispielbilder rausgesucht, die alle auf Regenhochzeiten entstanden sind.

Sposa bagnata – sposa fortnuata – oder so ähnlich

Am Tag von Lenas und Thorbens Hochzeit in Attendorn (Sauerland) hatte es zwar relativ konstant geregnet – man könnte schon von Bindfäden sprechen- , aber trotzdem sind wir losgezogen, um ein paar schöne Portraits zu machen. Ich bin immer mit zwei transparenten oder weißen Schirmen bewaffnet, die nicht nur vor dem Regen schützen, sondern mit denen man den Regen sogar als Stilmittel ins Shooting mit einbauen kann. Man sollte sich jedenfalls auf keinen Fall den Tag verderben lassen, sondern es mit Humor nehmen. Und außerdem soll Regen am Hochzeitstag gemäß dem französischen Sprichwort „Mariage pluvieux – Mariage heureux“ (= verregnete Hochzeit, glückliche Ehe) oder auch nach dem italienischen Sprichwort „Sposa bagnata – sposa fortunata“ (= gebadete Braut, glückliche Braut) doch auch Glück bringen. Und in jedem Sprichwort steckt doch bekanntlich ein Fünkchen Wahrheit, oder? 🙂

 

Gute Vorbereitung ist alles

Sollte es doch mal so sein, dass das Wetter es wirklich nicht zulässt oder ihr einfach keine Lust habt, bei so einem Wetter raus zu gehen, findet ein erfahrener Hochzeitsfotograf vielleicht vor Ort überdachte Alternativen, die für ein Shooting genutzt werden können. Hier bieten sich beispielsweise Scheunen, schöne Fensterfronten oder Fassaden mit schönen Vordächern an. Im Optimalfall kennt er die Location sogar schon. Ich persönlich bereite mich auf jeden Auftrag immer ausgiebig vor und suche nicht erst am Hochzeitstag nach Regenalternativen. So spart man am Hochzeitstag kostbare Zeit und Nerven.

A für „Ass im Ärmel“ oder „After Wedding“

Eine ganz andere Möglichkeit, die viele meiner Brautpaare -egal, ob es regnet oder nicht- in Anspruch nehmen, ist das After-Wedding-Shooting. Wie der Name schon vermuten lässt, findet das After-Wedding-Shooting ganz in Ruhe an einem anderen Tag statt. Ihr könnt nochmal in eure Hochzeits-Kleidung schlüpfen und euch fernab vom Trubel von mir fotografieren lassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: wir können uns den Tag aussuchen und darauf achten, dass das Wetter schön wird und auch bei der Wahl der Shootinglocation sind uns beinahe keine Grenzen gesetzt.

Hochzeiten im Freien – Regen

Wie ihr also sicher merkt, gibt es wirklich Schlimmeres als Regen am Hochzeitstag – allerdings mit einer Ausnahme: wenn eure Hochzeit ausschließlich draußen stattfinden soll und es den ganzen Tag regnet und vielleicht sogar noch kalt ist, ist das in der Tat ein Problem und auch eine kleine Katastrophe für jedes Brautpaar.

Mein Tipp

Aus diesem Grund rate ich allen Kunden, sich eine Regenalternative z.B. in Form einer Ausweichlocation oder Zelten mit Boden (evtl. sogar beheizt) zu organisieren. Jede professionelle Hochzeitslocation bietet eine solche Alternative an. Es wäre einfach zu schade, wenn die Gäste nass werden, frieren oder sich eventuell sogar noch erkälten. So etwas kann ein echter Stimmungskiller sein.

Wenn das Brautkleid nass / dreckig wird

Vorab: ich habe noch keine Hochzeit begleitet, nach der das Brautkleid nicht hätte gereinigt werden müssen. Ganz egal, wie sehr man aufpasst, es wird dreckig werden und vielleicht sogar an manchen Stellen etwas kaputtgehen. Brautkleider sind sehr teuer und viele Bräute möchten ihre Kleider anschließend gerne wieder verkaufen oder für den Nachwuchs aufheben. Natürlich muss man mit dem Kleid nicht in die nächste Pfütze springen und Flecken nur so provozieren. ABER LIEBE BRÄUTE: macht euch nicht zum Sklaven eures Kleides. Genießt euren Tag und denkt nicht darüber nach. Ich finde es immer so schade, wenn meine Bräute sich so stressen weil ihre geliebten Brautkleider bloß kein Fleckchen abbekommen sollen. Ich sage es nochmal: sie werden so oder so kommen. Wenn es nicht die Pfütze oder Grasflecken sind, ist es der Onkel, der beim Tanzen drauftritt oder das Dessert, das sich mit einem schönen Fleck auf dem Kleid verewigt. Letzteres ist mir selbst auf meiner Hochzeit passiert. Und ich habe das Dessert nicht mal selbst gegessen. Es klebte an der herunterhängenden Tischdecke, wie mir im Gespräch an einem der Gästetische auffiel. Und man kann wirklich alle Flecken herauskriegen, ganz bestimmt.

Briefing

Dennoch gibt es natürlich trotzdem Bräute, die nicht unter den freien Himmel treten, ehe die „Schläppenträger“ parat stehen. Auch das muss natürlich respektiert werden. Sollte das der Fall sein, sprecht das unbedingt im Vorgespräch mit dem Hochzeitsfotografen an. Es bringt ja nichts, wenn wir eine geeignete Stelle raussuchen, die etwas überdacht ist und ihr gar nicht mit dem Kleid rausgehen möchtet, ohne dass es euch jemand hinterherträgt. Aber mal ganz ehrlich: niemand schickt euch in den Matsch oder Sumpf. Ein bisschen Gras an der Schläppe ist sicher nicht das schlimmste, was das Kleid am Hochzeitstag zu spüren bekommt. 😉

So oder so: euer Tag wird sicherlich wunderschön und mit der richtigen Planung (ich berate euch liebend gern) wird euer Hochzeitstag ganz bestimmt nicht ins Wasser fallen.

 

Eure Miriam

Einwegkameras für eure Hochzeit

Einwegkameras für eure Hochzeit?

Ihr plant, auf eurer Hochzeit Einwegkameras aufzustellen? Dann findet ihr in diesem Beitrag alles, was ihr beachten solltet.

Jeder kennt sie, fast jeder hatte sie bereits in der Hand: Einwegkameras.

Viele Paare entscheiden sich dazu, Einwegkameras auf ihrer Hochzeit auf den Tischen aufzustellen, um am Ende coole Bilder von den Gästen und der Feier zu erhalten, ohne einen Fotografen dafür bezahlen zu müssen. Die meisten wissen, dass die Qualität nicht die Beste ist, doch „es zählen ja nur die Momente, die auf den Bildern eingefangen sind und nicht die technische Perfektion“.

 

Das richtige Modell

Einwegkameras gibt es in den verschiedensten Preisklassen: ab circa 3 € ist man schon dabei und für 10€ ist sogar schon ein integrierter Blitz vorhanden. Wenn man überlegt, dass man für einen professionellen Fotografen schonmal 200€-300€ pro Stunde hinblättert, klingt die Alternative mit den Einwegkameras nahezu verlockend.

Diese Alternative hat jedoch auch eine Kehrseite. Da Bilder ja bekanntlich für sich sprechen, möchte auch ich an dieser Stelle einfach mal einige Bilder zeigen, die die Momente einer Hochzeit zeigen.

Ich hoffe, dass ihr diese Bilder nicht wirklich schön findet…

Denn in diesem Fall muss ich euch leider enttäuschen: solche Bilder werdet ihr niemals erhalten, wenn ihr eure Hochzeitsgäste mit Einwegkameras ausstattet. Was zuerst nach einer bezahlbaren und guten Alternative aussieht, entpuppt sich spätestens bei der Entwicklung (für die ihr übrigens auch nochmal MINDESTENS 5€ pro Gerät auf den Tisch legen müsst) als leere Versprechung.

Hier mal ein paar „Impressionen“ von einer Hochzeit, auf der ich selber als Gast war (Danke Jessi, dass du mir die Bilder zur Verfügung gestellt hast):

 

IHR

MÜSST

JETZT

WIRKLICH

STARK

SEIN:

 

 

 

 

 

WIRKLICH…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte mich immer schon als Hochzeitsgast gefragt, ob man die Bilder einer Einwegkameras jemals zu Gesicht bekommen wird. Aber HEY! JETZT weiß ich, warum ich diese sagenumwobenen Aufnahmen noch nie gezeigt bekommen habe.

WENN man auf den Bildern überhaupt was erkennt, wird sich der zu „Erkennende“ sicherlich wünschen, er sei nicht zu erkennen. Die Bilder erinnern an Aufnahmen aus den 80er / 90er Jahren, wobei ich sagen muss, dass unsere privaten Bilder aus dieser Zeit schon erheblich moderner und besser aussehen. 

Kosten Einwegkameras

Auf einer durchschnittlichen Hochzeit sind ca. 100 Gäste à 12 Tische. Wenn man die Entwicklung der Bilder mitberechnet, läge man bei einem mittelpreisigen Gerät inkl. Entwicklung bei ca. 160€ (für 12 Stück). Das ist wirklich Geld, das man sich sparen kann, wie man sieht (wenn man überhaupt was sehen kann 😉 ).Natürlich haben die beliebten Einwegkameras zugegebenermaßen irgendwie ihren Charme, aber dieser ist schnell verflogen, wenn diese euch um 160€ erleichtert haben und ihr nur Schrott in der Hand haltet.

Alternativen zur Einwegkamera

Wenn ihr kein Geld für einen Fotografen ausgeben möchtet, bittet doch einfach eure Freunde (z.B. im Rahmen einer kleinen Challenge), mit ihren Handys abends fleißig zu fotografieren. Auch Handybilder sind natürlich noch lange nicht mit den Bildern eines professionellen Fotografen zu vergleichen, aber auf jeden Fall die bessere Alternative zu den Einwegknipsen.

Manche Fotografen verleihen übrigens auch Digitalkameras gegen eine überschaubare Leihgebühr, die ihr dann auf den Tischen platzieren könnt. Auch die schönen bunten Sofortbildkameras mit Retro-Charme sind eine nette Idee. Obwohl die Qualität auch bei diesen Cams nicht berauschend ist, haben die Gäste zumindest Spaß, da sie das Bildchen direkt mit nach Hause nehmen können.

Ich hoffe,

… dass ich euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick in die Welt der unnützlichen Einwegkameras verschaffen konnte. Wenn auch ihr so schöne Bilder von euren Einwegkameras habt, freue ich mich über Fotos. Wenn ihr mir das Gegenteil beweist und mir schöne Bilder zeigt, fänd ich das natürlich genauso klasse.

 

Eure Miriam

Welcher Fotograf passt am besten zu EUCH?

Die Suche nach dem richtigen Hochzeitsfotografen

Auch als Hochzeitsfotografin bin ich in diversen Facebook-Bräutegruppen, in denen es nahezu jeden Tag um die Frage „Hobbyfotograf oder Profifotograf?“ geht. Mit diesem Blogpost möchte ich euch einige Anregungen dazu geben, was ihr bedenken müsst, um den für euch perfekten Fotografen zu finden.
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