Die Suche nach dem richtigen Hochzeitsfotografen

Auch als Hochzeitsfotografin bin ich in diversen Facebook-Bräutegruppen, in denen es nahezu jeden Tag um die Frage „Hobbyfotograf oder Profifotograf?“ geht. Mit diesem Blogpost möchte ich euch einige Anregungen dazu geben, was ihr bedenken müsst, um den für euch perfekten Fotografen zu finden.

In einem ersten Schritt solltet ihr euch FÜR EUCH SELBST genau Gedanken darüber machen, welchen Stellenwert eure Hochzeitsbilder für EUCH haben. Pauschal würde ich sagen, gibt es zwei Typen von Brautpaaren.

Zählt ihr zum

Typ 1,

der der Meinung ist:

Der Hochzeitstag ist zwar ein besonderer Tag für uns, aber wir machen da nicht so einen Hype draus. Natürlich möchten wir auch Erinnerungsbilder von diesem Tag haben, aber die Qualität spielt für uns eine untergeordnete Rolle. Wir genießen den Moment und halten uns nicht großartig mit Erinnerungen oder der Vergangenheit auf. Im Grunde genommen reichen uns auch Handybilder unserer Freunde. Sie landen sowieso irgendwo auf dem Rechner oder verstauben im Schrank – wie fast alle anderen Bilder auch. Uns ist es einfach nicht wert, so viel Geld für einen Fotografen auszugeben. Dieses investieren wir lieber in einen Showact oder andere Dinge wie z.B. unsere Flitterwochen.“

Seid ihr

Typ 2,

der sich sagt:

„Der Hochzeitstag hat für uns eine sehr große Bedeutung und wir möchten am Liebsten alles dokumentiert haben, damit wir für uns und unsere Kinder etwas Bleibendes schaffen. Unsere Wohnung hängt voller Bilder und wir lieben es, in Erinnerungen zu schwelgen. Unsere Hochzeit ist DIE Gelegenheit, alle unsere Liebsten um uns zu haben und wir möchten diese Momente unbedingt als Erinnerung festhalten. Für uns wäre es eine echte Katastrophe, hinterher schlechte oder sogar gar keine Bilder von unserer Hochzeit zu haben. Immerhin lässt sich eine Hochzeit nicht wiederholen.“

Natürlich gibt es auch verschiedene Fotografentypen. 🙂 Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, arbeiten Hochzeitsfotografen in den verschiedensten Preisklassen. Von drei- bis fünfstelligen Beträgen ist nahezu jede Preisklasse vertreten. Wie lassen sich diese Preisdifferenzen aber erklären? Ein netter Fotografenkollege brachte es meiner Meinung nach mal genau auf den Punkt. Er sagte:

„Es gibt drei Arten von Hochzeitsfotografen: die unerfahrenen Fotografen, die richtig guten Profifotografen und die Superstars unter den Profifotografen.“

Ihr könnt euch sicher denken, dass die unerfahrenden Fotografen diejenigen sind, die am günstigsten arbeiten und die Superstars die teuersten Hochzeitsfotografen der Branche sind. Um nun herauszufinden, welcher Fotografentypus für euch am Passendsten ist, möchte ich jeden Typ mit einer kurzen Beschreibung vorstellen.

 

Der Hobbyfotograf

So gut wie jeder hat jemanden im Bekannten- oder Verwandtenkreis, der immer seine „gute“ Kamera dabei hat und auf jeder Familienfeier ambitioniert Bilder schießt. Die Fotografie ist sein/ihr Hobby und Bildbearbeitung macht ihm/ihr auch Spaß. Mit der Zeit gelangen Hobbyfotografen oftmals schließlich  über ihren Bekannten- und Verwandtenkreis an ihre ersten Fotoshootings und ehe man sich versieht, ist auch schon das Gewerbe angemeldet. SEHR SEHR viele Fotografen haben mal so begonnen – obwohl es kaum einer zugeben wird. Da „Fotograf“ keine geschützte Berufsbezeichnung ist, darf sich jeder als Fotograf bezeichnen, der seine Arbeit offiziell angemeldet hat.

Der unerfahrene Fotograf

Wie bereits erwähnt, darf sich jeder „Fotograf“ nennen, der ein solches Gewerbe angemeldet hat. Jetzt sind wir also schon beim nächsten Fotografentypus angekommen, den ich einfach mal als „unerfahrenen Fotografen“ bezeichne. Dieser Fotografentyp hat noch keine oder erst wenige Hochzeiten fotografiert, da er noch neu in diesem Business ist. Anfänger arbeiten oftmals auch mit Anfänger- oder eben semi-professionellem Equipment da eine professionelle „Basis-Hochzeitsfotografenausrüstung“ schnell mal in den höheren vierstelligen Bereich geht. Einsteiger nehmen für eine Tagesreportage meistens zwischen 0€ und 700€(+). Nach einigen Hochzeit bemerkt wohl aber jeder Anfänger, dass er diese niedrigen Preise nicht auf Dauer anbieten kann, da einfach am Ende einfach nichts mehr übrig bleibt. Und schon sind wir beim „Mittelfeld“ angekommen.

Der Profifotograf

Um ein professioneller Fotograf zu sein, muss man nicht zwangsweise eine Fotografenausbildung oder sogar ein Studium absolviert haben. Auch, ob jemand haupt- oder nebenberuflich arbeitet, spielt eher eine untergeordnete Rolle.  Vielmehr kommt es auf die Persönlichkeit und die Arbeitseinstellung des Menschen an, der hinter der Kamera steht. Profifotografen können ihre Ausrüstung im „Schlaf“ bedienen und kennen den Hochzeitsablauf genauestens. Sie wissen genau, wann sie auf den Auslöser drücken müssen, um DEN richtigen Moment einzufangen. Sie sind routiniert im Umgang mit dem Brautpaar und den Gästen und wissen, was für „Tücken“ eine Hochzeit ggf. aufweisen kann.  Im Endeffekt ist es einfach wichtig, dass die Chemie zwischen euch und dem Fotografen stimmt und natürlich auch die Resultate für sich sprechen. Für einen Profifotografen solltet ihr für eine 8-stündige Reportage ca. 1500€-3500€ einplanen. Die Preise variieren hier (sind u.a. auch regionsabhängig).

Die Superstars

Vorab: „Superstars“ ist hier nicht abwertend gemeint. 🙂 Die Superstars sind diejenigen Fotografen, die sich vor Buchungen kaum retten können. Da das Jahr üblicherweise um die 52 Wochen hat, ist die Anzahl der Hochzeiten, die man annehmen kann, begrenzt. Sie unterscheiden sich von dem „Mittelfeld“ durch ihren höheren Preis, müssen aber nicht unbedingt eine bessere Qualität abliefern. Denn irgendwann geht es einfach nicht mehr „besser“. Sie haben sich einen Namen gemacht und werden dadurch von Vielen gebucht, die Wert auf einen gewissen Bekanntheitsgrad oder eben durch die Bekanntheit auf diejenigen gestoßen sind.

Nachdem ihr nun wisst, welche Typen von Hochzeitsfotografen sich auf dem Markt tummeln, möchtet ihr nun wahrscheinlich wissen, was die Vor- und Nachteile der jeweiligen Kategorien sind und was ihr im Hinterkopf haben solltet, wenn ihr euch für jemanden entscheidet, oder? Hier also einige Vor- und Nachteile (wobei ich die Vor- und Nachteile für die Profis und die Superstars zusammenfassen werde, da sie sich nur durch den Preis und den „Namen“ unterscheiden):

Hobbyfotograf

Vorteile Anfänger

  • billig
  • man ist an keinen Vertrag gebunden
  • man erhält die Bilder innerhalb weniger Tage oder sogar direkt noch am Hochzeitstag
  • besteht nicht auf ein Vorgespräch

Profi & Superstar

Vorteile Profi

  • breites Erfahrungsspektrum rund um die Hochzeit
  • arbeiten mit einem Vertrag, der beide Seiten absichert
  • verfügt über ein kompetentes Fotografen-Netzwerk für den Notfall
  • kann durch sein Wissen mit schwierigen Lichtsituationen umgehen
  • kann durch seine gute Ausrüstung selbst im Halbdunkeln ohne Blitz arbeiten (wichtig, wenn in der Kirche z.B. nicht geblitzt werden darf)
  • können ihr Equipment blind bedienen
  • wissen genau, wann sie wo sein müssen, um die „Must-Have“-Bilder einzufangen
  • können unter enormem Zeit- und Verantwortungsdruck arbeiten
  • kompetente, natürliche Bildbearbeitung
  • gleichwertiges Backup-Equipment
  • haben eine Kamera, die auf zwei Karten gleichzeitig speichern kann (für eine sofortige Datensicherung)
  • kompetente Beratung im Rahmen des Vorgesprächs
  • behilflich bei der Planung des Tagesablaufs
  • adäquates Verhalten (vor allem während der Trauung)
  • routiniert (im Umgang mit dem Brautpaar & anderen Dienstleistern)
  • kann auch schüchterne Brautpaare gut anweisen und in Szene setzen
  • sicherer Bildstil – liefern das, was sie zeigen

Nachteile Anfänger

  • haben wenig bis keine Erfahrung mit Hochzeiten
  • arbeiten oft nicht mit Vertrag und können kurz vorher abspringen
  • können nicht mit schwierigen Lichtsituationen umgehen
  • können ihr Equipment nicht blind bedienen
  • können nicht unter Zeitdruck arbeiten
  • keine oder schlechte Bildbearbeitung
  • keine Backup-Kamera oder Backup-Objektive
  • keine Kamera mit doppeltem Kartenslot (wichtig bei einem Kartenausfall)
  • keine kompetente Beratung vor der Hochzeit da mangelnde Erfahrung
  • keine Erfahrung, wie man sich als Fotograf verhält

Nachteile Profi

  • hochpreisiger
  • man ist an einen Vertrag gebunden
  • man muss oft einige Wochen auf die Bilder warten
  • man sollte einen Abend für ein Vorgespräch einplanen
Diese Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber das sind die meiner Meinung nach wichtigsten Aspekte, die man beachten sollte. Wie ihr also seht, haben beide Gruppen ihre Vor- und Nachteile. Aber welcher Fotograf passt nun wirklich zu euch?
Wenn ihr euch zum Typ 1 zählt, ist die Antwort ganz klar: entscheidet euch für das günstigste Angebot (aber bitte von jemandem, der auch offiziell angemeldet ist, sonst macht ihr euch strafbar 😉 ). Ihr habt einfach andere Prioritäten gesetzt und Bilder haben für euch eben nicht so einen hohen Stellenwert wie für andere. Das ist -wie ich finde- völlig okay und jeder sollte diese Entscheidung respektieren. Ihr habt dann eigentlich nichts zu verlieren. Nicht für jeden ist der Hochzeitstag so etwas Außergewöhnliches und ihr möchtet lieber einmal im Leben mit einem teuren Sportwagen (z.B. zur Trauung) fahren oder das Geld für einen neuen Fernseher oder in andere Anschaffungen investieren (an einem neuen Fernseher habt ihr ja auch ein paar Jahre Spaß 😉 ).

Wenn ihr euch aber zum Typ 2 zählt, solltet ihr euch UNBEDINGT für einen erfahrenen, zuverlässigen Profi entscheiden. Im Gegensatz zu Typ 1 sind Bilder für euch unersetzlich und es wäre für euch eine Katastrophe, wenn die Bilder eurer Hochzeit durch eine defekte Kamera, SD-Karte oder durch die Unzuverlässigkeit des Fotografen bei der Datensicherung verloren gehen würden (oder eben einfach nichts mit dem zu tun haben, was ihr euch vorgestellt habt oder euch vorgestellt wurde). Wenn ihr nur ein recht kleines Budget habt, solltet ihr lieber überlegen, den Fotografen nur für die Trauung und ein Shooting zu buchen, anstatt das Risiko einzugehen, am Ende ohne oder eben mit schlechten Bildern dazustehen. Ihr könntet auch in Ruhe darüber nachdenken, ob die folgenden Spartipps vielleicht etwas für euch sind:

  • Hat jemand von euren Bekannten oder Verwandten ein schönes Auto, mit dem er euch an EUREM Tag herumfahren würde? Oftmals ehrt es die Autobesitzer sogar, wenn man sie danach fragt und ihr spart locker 300€-500€+.
  • Habt ihr geplant, Einwegkameras auf den Tischen für den Abend zu verteilen?Vergesst das bitte ganz schnell! Bittet stattdessen doch lieber eure Gäste, mit ihren Handy Bilder zu machen und gründet eine z.B. Whats-App-Gruppe, in der sie euch diese zuschicken können. Selbst die teureren Modelle für ca. 15 € bringen keine guten Ergebnisse (vor allem abends nicht). Wie soll denn auch eine 15€-Kamera mit schwierigem Licht umgehen, wenn nichtmal eine 700€-Kamera das kann.
  • Könntet ihr euch vorstellen, einen Teil der Dekoration selbst zu machen? Es gibt moderne Floristen bzw. Dekorateure, die euch an euer Budget angepasste Dekorations-Konzepte verkaufen. Ihr könnt selbst entscheiden, wie viel die Floristen für euch übernehmen sollen und wie viel ihr vielleicht selbst übernehmen könntet. Ihr könnt bei ihnen sogar Workshops belegen, in denen euch genau erklärt wird, wie ihr zum Beispiel Blumenkränze, Blumensträuße oder Tischgestecke ganz easy selbst machen könnt. Eine Anbieterin u.a. im Raum Hessen und NRW ist zum Beispiel Anna von Kochanow. Flowers & Events
  • Auch Gastgeschenke müssen nicht immer teuer sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Hochzeitsmarmelade? Diese kann weit im Voraus zubereitet werden und kostet inkl. Glas nicht mal 1€ pro Person. Und das Beste ist: Marmelade kann wirklich JEDER gebrauchen. 😉
  • Wie sieht es mit euren Flitterwochen aus? Ganz klar: in euren Flitterwochen solltet ihr euch verwöhnen lassen. Aber auch hier lohnt sich ein Blick auf diverse Urlaubswebseiten. Oftmals ist es z.B. günstiger, den Hin- und Rückflug getrennt zu buchen. Die Preise unterscheiden sich sogar von Wochentag zu Wochentag. Beobachtet es mal und ihr werdet erstaunt sein, wie die Preise schwanken.

An dieser Stelle höre ich aber mal auf mit den Einsparmöglichkeiten, da ich hier keine umfassende Hochzeits-Beratung geben möchte. 😉 Wie ihr aber an diesen einfachen Beispielen seht, gibt es bei nahezu jeder Hochzeit noch ein gewisses Sparpotential, das sogar nicht mal „wehtun“ muss.

Eins möchte ich aber noch klarstellen:

Natürlich MÜSSEN diese Punkte nicht zutreffen. Es geht mir bei dem Artikel einzig und allein darum, dass IHR euch Gedanken zu dem Thema macht und ihr ganz genau überlegt, wie wichtig euch eure Hochzeitsbilder sind. Ihr müsst euch einfach darüber im Klaren sein, mit welchen Konsequenzen ihr eventuell im „worst case“ klarkommen müsst. Denn eines ist klar: wenn ihr euch im Discounter einen billigen Abklatsch eines Geräts kauft und anschließend merkt, dass es nicht das bieten kann, was euch versprochen wurde, könnt ihr sie einfach zurückgeben und euch das bessere Modell kaufen. Die Momente einer Hochzeit können nicht wiederholt werden.

Wenn ihr jetzt denkt „Natürlich erzählt sie das, weil sie ja selbst professionelle Hochzeitsfotografin ist.“ irrt ihr euch. Auch ich habe das Ganze mal als Hobby begonnen und meine ersten Hochzeiten ebenfalls kostenlos und dann (nach der Gewerbeanmeldung) für „n‘ Appel und n‘ Ei“ angeboten und dazu stehe ich auch. Ich muss aber im selben Zug erwähnen, dass ich mir damals gar nicht darüber im Klaren war, was für eine Verantwortung es ist, so einen Auftrag anzunehmen. Damals hatte ich eine 800€-Kamera, ein Kit-Objektiv (das, was man immer zusammen mit der Kamera im Set kaufen kann) und einen Blitz. Was hätte ich gemacht, wenn der Pastor verboten hätte, in der Kirche zu blitzen? Was wäre, wenn mir meine Kamera während oder kurz vor eurer Hochzeit runtergefallen wäre? – Ich hätte sicher nicht das Geld gehabt, mir mal eben eine neue Kamera samt Objektiv zu kaufen. Was wäre, wenn meine Speicherkarte kaputt gegangen wäre? – Ich hatte keine Kamera, die auf zwei Karten gleichzeitig speichert. Und was wäre gewesen, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen die Hochzeit nicht hätte fotografieren können? – Als Anfänger hat man einfach noch kein zuverlässiges und funktionierendes Netzwerk. Ich hatte einfach nur Glück, dass mir sowas nicht passiert ist. Und mal ganz ehrlich: manche Bilder würde ich heute wirklich auf keinen Fall mehr zeigen.

Was ich einfach damit sagen will, ist, dass ein Hobbyfotograf -selbst, wenn er die Bildgestaltung im Blut hat- trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht über Equipment im hohen vier bis fünfstelligen Wert verfügt. Sicherlich denkt ihr euch jetzt „Ja, aber auch mit günstigeren Kameras kann man schon tolle Bilder machen.“, oder? Früher war auch ich immer der Meinung, dass man nicht das teuerste Equipment benötigt, um tolle Bilder zu machen. Das sehe ich teilweise auch heute noch so. Eine Profikamera macht noch lange keinen Profi aus. Aber ich habe in den letzten vier Jahren gelernt, dass es bestimmte Situationen gibt, wo die Grenzen des Machbaren mit einer günstigeren Ausrüstung einfach mehr als überschritten werden. Professionelles Equipment ist zwar keine Garantie für tolle Bilder, aber das Risiko, nach der Hochzeit ohne Bilder dazustehen, kann so nahezu eliminiert werden. 

Warum wir so „teuer“ sind:

Ihr werdet lachen, aber die Begleitung eines Hochzeitstages entspricht im Endeffekt einer 40-stündigen Arbeitswoche, wenn man das Ganze Drum und Dran (Vorgespräch, Vorbereitung, Nachbearbeitung, Papierkram, Fahrtzeiten usw.) dazuzählt. Von diesem „Gewinn“ müssen auch noch die Steuern und bezahlt werden – ganz abgesehen von den Versicherungen, den Pflichtbeiträgen usw. Was dann am Ende noch davon übrigbleibt, könnt ihr euch selbst ausrechnen. Dass Hochzeitsdienstleistungen ihren Preis haben, hat einfach auch den Grund, dass die verwendeten Produkte eben auch die bestmögliche Qualität haben müssen.

Puuh! Dieser Artikel ist länger geworden, als ursprünglich geplant. Aber ich denke, dass das ein super wichtiges Thema ist, das es verdient hat, entsprechend zu behandelt zu werden. Letzten Endes muss es jeder für sich selbst entscheiden, ob er einen erfahrenen Profi oder einen unerfahrenen Anfänger buchen möchte, hauptsache, man ist sich über die möglichen Risiken bewusst. 🙂  Zum Schluss möchte ich euch noch zwei Fragen mit auf den Weg geben:

„Habt ihr euch eigentlich schonmal gefragt, warum kaum ein erfahrener Fotograf Bilder aus seiner Anfängerzeit auf seiner Seite hat?“ 😉

„Wie viele der Bräute, die sich für den Hobbyfotografen entschieden haben, haben ihre Bilder nach ihrer Hochzeit in den Bräutegruppen präsentiert?“

 

Leider habe ich kaum bis gar kein Bildmaterial, das mir zur Verfügung gestellt wird, aber diese Aufnahme zeigt ganz gut, was ich mit schwierigen Lichtverhältnissen meine. Kaum Beleuchtung und Gegenlicht direkt hinter dem Brautpaar: mit meinen alten Kameras hätte ich hier im wahrsten Sinne des Wortes einpacken können.
hobbyfotograf vs. profi